2019

Feuerwehr wird noch häufig zu Nachwehen der letzten Stürme gerufen

Meerbusch, den 23.03.2019

In den letzten Tagen rückte die Feuerwehr Meerbusch immer mal wieder zu Einsatzstellen aus, an denen abgebrochene Äste lose in Baumkronen hingen. Ursächlich hier dürften in den meisten Fällen die stürmischen Winde der letzten Wochen gewesen sein. Alleine beim Sturmtief „Eberhard“ am 10. März verzeichnete die Wehr 25 Sturmeinsätze in Meerbusch. Einige der Nachwehen wurden erst in den Folgetagen entdeckt und gemeldet.


In diesem Zusammenhang möchten wir noch mal darauf hinweisen, dass jeder Grundstücksbesitzer für die Sicherheit seiner Bäume und Sträucher in erster Linie selber verantwortlich ist und dafür Sorge zu tragen hat. Abgebrochene Äste, lose Zweige und nicht mehr standsichere Bäume sind erstmal ein Fall für den Gärtner. Die Feuerwehr sollte wirklich nur bei akuter Gefahr gerufen werden. Auf Privatgrundstücken werden wir auch nur tätig, wenn eine direkte Gefahr für Leib und Leben oder für höhere materielle Werte zu befürchten ist. Beispiel: Eine 5 Meter hohe Tanne, die ohne Zerstörung an Gebäuden, einfach längs in den Garten fällt oder zu fallen droht ist kein Einsatz für die Feuerwehr. In diesem Fall sollten sie den Garten so lange meiden, bis ein Gärtner das Problem gelöst hat.