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Einsatzreicher Samstag für die Feuerwehr Meerbusch

Meerbusch, den 23.07.2022

Am gestrigen Samstag musste die Feuerwehr Meerbusch gleich drei Mal mit mehreren Einheiten ausrücken.


Um 8:33 Uhr sorgte eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Strümper Seniorenwohnheim für den ersten Einsatz des Tages aus. Zum Glück konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Stoss Wasserdampf aus einem Küchengerät hatte einen der sensiblen Rauchmelder veranlasst Alarm zu schlagen. Nach kurzer Kontrolle konnten die Löschzüge aus Strümp, Lank sowie die Drehleiterbesatzung wieder einrücken.


Um 15:15 Uhr wurde der Feuerwehr über den Notruf 112 dann eine Rauchentwicklung aus einem PKW gemeldet, der in Strümp auf dem Haushof geparkt war. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang schwarzer Brandrauch aus dem Laderaum eines Handwerker-Fahrzeugs. Da der Halter nicht in der Kürze der Zeit ermittelt werden konnte musste die Feuerwehr die beiden Türen am Heck des Fahrzeugs mit hydraulischem Rettungsgerät gewaltsam aufspreizen und konnte sich so Zugang zum Brand zu verschaffen. In dem mittlerweile mit dichten, beißenden Brandrauch gefüllten Wageninneren fand der Atemschutztrupp verschmorte, akkubetriebene Werkzeuge vor. Der eigentliche Brand war mit wenigen Litern Wasser schnell gelöscht.

Personen kamen bei diesem Einsatz, zu dem die Löschzüge aus Strümp und Osterath ausgerückt waren, nicht zu schaden.



Um 16:45 Uhr folgte dann der dritte und letzte Einsatz am Samstag. In einer Küche im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses auf dem Badener Weg in Büderich wurde ein Brand gemeldet. Eine Person befand sich zu dem Zeitpunkt noch in der verrauchten Wohnung, konnte aber zu Beginn des Einsatzes die Wohnung verlassen. Der Mieter wurde anschließend vom Rettungsdienst zur Kontrolle und weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte in der Küche einen Toaster als Brandursache ausfindig machen und brachte diesen ins Freie. Anschließend wurde die Wohnung unter Einsatz eines Hochleistungslüfters vom Rauch befreit, bleibt aber bis auf weiteres nicht bewohnbar.

Neben den Löschzügen aus Büderich, Lank und Strümp waren auch die hauptamtlich besetzte Drehleiter und der Führungsdienst der Feuerwehr Meerbusch rund 30 Minuten im Einsatz.


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