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Feuerwehr warnt erneut vor dem Schwimmen im Rhein

Langst-Kierst, den 07.06.2023


Am vergangenen Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Meerbusch zu einem vermissten Kind am Rhein alarmiert.



Auf Höhe des Campingplatzes verlor eine Familie ihr vierjähriges Kind während eines Spazierganges aus den Augen und wählte den Notruf. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Meerbusch und Düsseldorf, die DLRG aus Neuss, Dormagen und Kaarst machten sich umgehend auf die Suche nach dem Kind. Dabei wurden sie tatkräftig von einem Hubschrauber der Polizei unterstützt, welcher im Einsatzverlauf den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort des Kindes gab, welches glücklicherweise nicht in den Rhein gegangen ist, sondern am Ufer des Rheines gefunden wurde. Das Kind konnte unversehrt an die Eltern übergeben werden.



Passend zu den immer wärmer werdenden Temperaturen zieht es seit Tagen immer mehr Menschen an den Rhein. Das kühle Wasser verlockt viele, im Rhein eine Abkühlung zu suchen. Davon ist definitiv abzuraten. Der Rhein stellt mit seinen starken Strömungen, die oft schon im Uferbereich beginnen, eine akute Gefahr für das Leben von Mensch und Tier dar. Besser ist eine Abkühlung in den umliegenden Schwimmbädern. Aufgrund der Fließgeschwindigkeit besteht immer ein erhöhtes Gefahrenpotential für Menschen die sich im Wasser des Rheins aufhalten. Die starke Strömung, Strudel und auch die Bodenbeschaffenheit sind kaum mit dem bloßen Auge zu erkennen und können einen Schwimmer sehr schnell in Lebensgefahr bringen. Auch die Fläche zwischen den Buhnen, die zur Strömungsregulierung und zur Minimierung der Abtragung des Ufers errichtet wurden, bietet hier keine Sicherheit.


Gerade Kinder sind hier besonders gefährdet. Aufgrund des Schiffsverkehrs kommt es immer wieder zu einem Sog und / oder Wellenschlag, die durch die Frachter und Schiffe entstehen. Hier reicht es aus, wenn das Kind mit den Füssen im Wasser steht. Durch den Sog bzw. den Wellenschlag der vorbeifahrenden Schiffe besteht die Möglichkeit, dass das Kind sehr schnell in die Strömung gezogen wird. Auch Erwachsene und geübte Schwimmer können hiervon betroffen sein.


Wir raten von Planschen, Schwimmen oder Baden im Rhein ab! Hier besteht akute Lebensgefahr!

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