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"Schichtwechsel" bei der Meerbuscher Feuerwehr

ie arbeitet die Feuerwehr? Wie funktioniert eine Atemschutzmaske und was ist eine Fluchthaube? Diesen Fragen sind nun sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Stiftung Hephata Werkstätten bei der Feuerwehr Meerbusch nachgegangen. Im Zuge der Aktion "Schichtwechsel" besuchten die Menschen mit Behinderungen die Hauptwache der Meerbuscher Feuerwehr – auch, um Ängste abzubauen.


"Der Grundgedanke der bundesweiten Aktion Schichtwechsel ist, dass Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, an einem Tag sozusagen den Arbeitsplatz wechseln. Wir wollen uns heute gerne die Arbeit der Feuerwehr vorstellen lassen. Bei einem Gegenbesuch können dann die Feuerwehrleute die Arbeit unserer Mitarbeiter kennen lernen", sagt Caroline Funken vom Sozialen Dienst der Stiftung Hephata. Die sieben Hephata-Mitarbeiter sind im Garten-Shop der Stiftung beschäftigt, kümmern sich da beispielsweise um die Grünanlagen, die Baumschule und das Gartencenter.


Dominik Stein, Fachbereichsleiter Feuerwehr bei der Stadt Meerbusch, freut sich über das Interesse an dem Beruf: "Wir stellen Einrichtungen wie diesen gerne unsere Gerätehäuser und unsere Arbeit vor", so Stein. Schließlich trage dies auch dazu bei, Menschen mit Behinderungen Ängste vor der Feuerwehr zu nehmen. "Es kann immer mal vorkommen, dass die Feuerwehr zu einer unserer Einrichtungen ausrücken muss. Wenn die Wehrleute dann in voller Montur durch das Haus laufen, kann das schon mal bedrohlich wirken. So werden die Menschen mit Behinderungen für einen Feuerwehreinsatz sensibilisiert", ergänzt Caroline Funken.


Foto: Stadt Meerbusch




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