Verkehrsunfall auf der A57


Am Freitagnachmittag gegen halb fünf wurden die hauptamtliche Wache, der Löschzug Osterath, der Löschzug Strümp sowie der Führungsdienst der Feuerwehr Meerbusch mit dem Stichwort "Verkehrsunfall - Person eingeklemmt" auf die A57, Fahrtrichtung Köln gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW in der Tangente zur A52 von der Fahrbahn abgekommen und "kopfüber" ca. 5 m tief in ein Regenrückhaltebecken gestürzt war. Nachdem die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr gesichert und den Brandschutz sichergestellt hatte, mussten zunächst umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden, dass die Kräfte den PKW über die steile Böschung überhaupt erreichen konnten. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass die Person nicht im Fahrzeug eingeklemmt war und so schnell befreit werden konnte. Im weiteren Verlauf unterstützte das Personal der Feuerwehr den Rettungsdienst und ermöglichte den schnellen und schonenden Abtransport des schwerverletzten Fahrers durch das In-Stellung-bringen einer Drehleiter, an deren Korb eine Krankentrage befestigt wurde.

Da im weiteren Verlauf nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine zweite Person im Fahrzeug befunden hat, welche bei dem Unfall herausgeschleudert wurde, erfolgte noch eine Suche im Nahbereich durchgeführt. Der Verdacht bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Tangente zur A52 gesperrt. Nach circa einer Stunde waren die Maßnahmen der Feuerwehr beendet und die alarmierten Einsatzkräfte konnten wieder ihre Standorte anfahren. Zur Schadensursache können keine Angaben gemacht werden.






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